RoHS
Die Einschränkung von Blei und fünf weiteren potenziell gefährdenden Stoffen, die in Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden, ist durch die EU-Richtlinie RoHS festgelegt.
Als werteorientiertes Unternehmen ist sich Weidmüller seiner Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitern, Gesellschaft und Umwelt bewusst. Daher ist es für Weidmüller eine Selbstverständlichkeit, im Rahmen der RoHS-Richtlinie 2002/95/EG seine Verantwortung wahrzunehmen.
Die Maßnahmen, die Weidmüller in diesem Rahmen ergreift, gehen sogar noch über die Forderungen der Richtlinie hinaus. Bereits seit mehr als 20 Jahren setzt das Unternehmen kein Cadmium in Kunststoffen mehr ein. Heute hat sich Weidmüller zum Ziel gesetzt, auch Gerätekategorien und dazugehörige Produkte, die keine Erwähnung in der RoHS-Richtlinie 2002/95/EG finden, frei von potenziell umweltgefährdenden Stoffen zu halten.
Wir geben Ihnen im Folgenden einen Überblick über die Inhalte der Richtlinie. Im Downloadbereich haben Sie zudem Zugriff auf Weidmüller-RoHS-Zertifikate.
Eckdaten zur RoHS Richtlinie 2002/95/EG
Die Verwendung von potenziell umweltschädlichen Stoffen in neu in den Verkehr gebrachten elektrischen und elektronischen Geräten bestimmter Kategorien wird seit dem 1. Juli 2006 durch die Richtlinie 2002/95/EG geregelt.
Verabschiedet wurde diese Richtlinie am 1. Januar 2003. Die nationale Umsetzung erfolgte dann innerhalb des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG), das am 24. März 2005 in Kraft getreten ist.
Die RoHS-Direktive unterliegt einem fortwährenden Reevaluierungszyklus. Das bedeutet konkret, dass alle vier Jahre neue Substanzen verboten bzw. Ausnahmeregelungen entfallen oder neu aufgenommen werden können.
Seit dem 1. Juli 2006 fallen folgende Substanzen aus Elektroprodukten unter die Direktive:
- Blei (Pb)
- Quecksilber (Hg)
- Cadmium (Cd)
- sechswertiges Chrom (Cr (VI))
- polybromiertes Biphenyl (PBB)
- polybromierter Diphenylether (PBDE)
Dabei ist zu beachten:
Nur die in den jeweiligen Gerätekategorien gelisteten Geräte und die in sie einfließenden Komponenten sind von den Richtlinien betroffen.