Weidmüller Schweiz AG
Rundbuckstrasse 2
8212 Neuhausen
+41 52 674 07 07
+41 52 674 07 08
Weidmüller Schweiz |
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Wenn aufgrund von Nässe oder Glätte beim Anfahren und Bremsen die Gefahr besteht, dass die Räder eines Zuges rutschen oder durchdrehen, wird zur Verbesserung der Bremswirkung Sand auf die Schienen gestreut. Bedient wird die Besandungsanlage im Führerstand, von wo aus ein Magnetventil angesteuert wird, das Druckluft aus der Hauptluftbehälterleitung (HBL) in eine Düse der Sandungsvorrichtung leitet. Diese Druckluft bewirkt, dass Sand über die Schlauch- oder Rohrleitung vor die Räder auf die Schienen geblasen wird.
Anwendungsspezifische Gehäuselösung zur Signalsteuerung
Damit dieser Prozess sicher ist und exakt die richtige Menge an Sand gestreut wird, ist eine zuverlässige Steuerung der elektrischen Signale erforderlich. Weidmüller hat für diesen Zweck eine anwendungsspezifische Gehäuselösung entwickelt, die den anspruchsvollen Bedingungen in der Bahntechnik gerecht wird. Die Box hat die Aufgabe, die Signale von der im Inneren des Zuges liegenden Steuerung mit dem aktiven Teil, der sich aussen am Boden des Zuges befindet, zu verbinden.
Da das Gehäuse am Unterboden des Zuges befestigt wird, ist es direkt Staub, Nässe, Temperaturschwankungen und vor allem hohen Vibrationen ausgesetzt. Daher war die absolute Schlagfestigkeit und Rüttelsicherheit oberste Priorität bei der Lösungsfindung.
Weidmüller hat sich für die Integration in ein robustes Klippon® K-Gehäuse aus Aluminiumdruckguss entschieden. Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse werden zur Signalübertragung Kleinklemmen der ZDUA-Reihe in Zugfederanschlusstechnik eingesetzt. Der wartungsfreie und vibrationsfeste Zugfederanschluss garantiert eine wartungsfreie, rüttelsichere Verbindung und enspricht damit genau den Anforderungen der Bahnindustrie.